Technologies of Togetherness
29.5.–31.5.2026
Augustin Street Vendors and the Schwarze Frauen Community
Seit Mai 2026 organisiert VBKÖ das Projekt „Technologies of Togetherness“, ein kollaboratives Kunstprojekt, das sich mit kollektivem Schaffen, geteiltem Wissen und gemeinschaftsbasierten Praktiken auseinandersetzt. Das Projekt bringt Künstler:innen, Kollektive und in Wien ansässige Gemeinschaften zusammen und arbeitet dabei mit den Augustiner Straßenverkäufer:innen und der Gemeinschaft „Schwarze Frauen“ zusammen. Es versteht Kunst als einen Raum der Begegnung, der Fürsorge und der Solidarität. Das ganze Wochenende über ist die Öffentlichkeit eingeladen, Spuren dieses Prozesses zu entdecken: Fragmente, Gesten und Materialien, die aus einem fortlaufenden kollektiven Schaffensprozess hervorgehen. Diese Spuren eröffnen einen Raum, um sich mit den Beziehungen, dem Austausch und den Erkenntnissen auseinanderzusetzen, die sich darin entfalten. Gleichzeitig können Besucher:innen den im März 2026 wiedereröffneten, neu renovierten Archivraum besuchen. Das Archiv dokumentiert über ein Jahrhundert künstlerischer Praxis und queerer feministischer Organisierung seit der Gründung der VBKÖ im Jahr 1910 sowie deren komplexe und widersprüchliche Geschichte.
Die Vereinigung bildender Künstler*innen Österreichs (VBKÖ) wurde 1910 gegründet und zählt zu den Vorreiterinnen der frühen Künstlerinnenbewegung. Sie hat ihren Sitz bis heute im 1. Wiener Bezirk. Die VBKÖ ist ein Ort, der zeitgenössische feministische Kunstagenden pflegt, Raum für Experimente bietet und politische sowie aktivistische Arbeit fördert – mit dem Ziel, eine lebendige Verbindung zwischen historischer Debatte und zeitgenössischer queerer, feministischer Kunstproduktion herzustellen.