28.5.–31.5.2026
Niklas Feinik & Tuure Leppänen
Das Harz in meinem Gehirn klebt meine Bilder zusammen und inszeniert Begegnungen mit vergangenen Leben in der Gegenwart durch wiederkehrende Motive wie Videospiel-Choreografien, technische Utensilien sowie vergangene Träume und Besitztümer.
Nostalgie funktioniert ähnlich wie ein Claude-Glas, ein konvexer Spiegel, der in der Landschaftsmalerei verwendet wird, um die Farbe und Auflösung einer Szene zu reduzieren – und sie so in einer besser reproduzierbaren Form wiederzugeben. Wenn man die Welt durch konstruierte Erinnerungsfragmente betrachtet, wird die Realität auf ähnliche Weise neu inszeniert. So wie eine Landschaft ihre deutlichsten Konturen erst durch das Glas offenbart, lässt sich auch die uns umgebende Welt durch die Betrachtung von Collagen ihre affektiven Elemente strukturieren.
Ein von Künstler:innen geführter Off-Space für zeitgenössische Kunst.