29.5.–31.5.2026


Wanna Castronovo, Sandra Lafenthaler, Helene Litorelle, Ania Zorh


Die Ausstellung widmet sich dem Prozess des Herausfindens. Ania Zorh ist es endlich gelungen, ihr Archiv aus der Ukraine zu holen. Nun entdeckt sie ihre älteren Arbeiten neu, vermischt und stellt sie neueren Werken gegenüber und versucht herauszufinden, was sie für ihre Doktorarbeit über unsichtbare Arbeit verwenden kann. In „circle. blue: looking“ wiederholt Wania Castronovo eine Struktur, bis sie sich verändert, zusammenbricht oder verwandelt. Sie konzentriert sich auf Instabilitäten. Der Text „Statue“ beschreibt keine Figur, sondern erzeugt sie: Durch die Grammatik verschiebt sich das Verhältnis zwischen Schöpfer und dem, was konstruiert wird. Sandra Lafenthaler präsentiert ihre Gemälde aus dem Projekt „Archaeology of the Present“, in dem der öffentliche Mülleimer zum zentralen Gegenstand künstlerischer Erforschung wird. Helene Litorelle präsentiert Collagen, die auf den ersten Blick friedliche Bilder sind: wie ein Schmetterling oder ein Baum. Sie bestehen jedoch aus Zeitungen aus dem Jahr 2022, als der umfassende Krieg in der Ukraine begann, und behandeln Themen wie Krieg, Flucht, Überleben und Hoffnung.





prolet.AIR

Linke Wienzeile 72/2/19, 1060 Wien

@prolet.air

prolet.AIR studio ist ein queer-feministischer Arbeitsraum für Kunst und Kultur, in dem gemeinsame Ausstellungen und Community-Events organisiert und veranstaltet werden. Der Sitz des Ateliers befindet sich im Hubert-Feilnreitner-Hof im 6. Wiener Gemeindebezirk, einem Treffpunkt, an dem sich seit 2012 Künstler:innen der Arbeiterklasse und internationale Kulturschaffende vernetzen, austauschen und langfristige Kooperationen aufbauen können.

  • Auf Karte anzeigen
  • Hierhin navigieren
  • Barrierefreiheit
  • Mehr entdecken